Menschlichkeit tut Not

Posted in 1 with tags , on 8. Juli 2009 by Erhard Lotta

Eine motivierende PowerPräsentation, die mir eines Tages zugesand wurde und deren Verfasser mir unbekannt ist, entnahm ich ein Geschichte, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte :

Es gibt keine Poente, nur eine Frage :   „Hätten Sie genauso entschieden ?“

Bei einem Wohltätigkeitsessen von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. Nach dem er die Schule und die Mitarbeiter in den höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage :

„Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber, mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung bei meinem Sohn ? “

Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm. Der Vater fuhr fort :
„Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln. “

Dann erzählte er die folgende Geschichte:
„Shay und ich gingen einmal an einem Park vorbei, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten. Shay fragte : „Glaubst du, die lassen mich mitspielen?“  Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten. Aber als Vater war mir auch folgendes klar:
Wenn mein Sohn mitspielen dürfte, dann würde ihm dies ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.

Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragete ohne all zuviel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne.  Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte :
„Wir haben schon 6 Runden verloren und das Spiel ist gerade beim 8. Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen. “

Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an.

Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich freute, dass mein Sohn mitspielen durfte.
Am Ende des achten Innings hatte das Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immernoch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit.
Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste über beide Ohren, als ich ihm von der Tribühne aus zuwinkte.

Am Ende des neunten Innings holt Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potentieller Siegesrun und Shay kam als Nächster an die Reihe.

Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen ?

Überraschenderweise bekam Shay den Schläger.

Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nichteinmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte.

Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.

Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach Vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch herrein kam hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen und das Spiel wäre zu Ende beendet gewesen. Aber statt dessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Baseman und außer Reichweite der anderen Spieler.

Von der Tribühne und von beiden Teams schallte es : „Shay lauf los !! lauf  los !“

Noch nie im Leben war Shay soweit gelaufen, aber er schaffte es bis Firstbase. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert, hetzte er die Grundlinie endlang.

Alle Schrien : „lauf weiter ! lauf weiter !“  Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball … er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vor hatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.

Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten.  Alle schrien nun: „Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter !“
Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung zur dritten Basis gedreht und gerufen hatte:  „Lauf zur Dritten, Shay. Lauf zur Dritten !“

Als es Shay bis zur dritten Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: „Shay lauf nach Hause ! Lauf nach Hause !“

Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam ereicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.

„An diesem Tag !“, so sgte der Vater, während ihm die Tränen über das Gesicht liefen, „brachten die Spieler beider Mannschaften ein Stückchen Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt.“

Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam.

Ich weiss nicht, ob diese Geschichte wahr ist oder frei erfunden. Eines steht jedoch fest :

Es liegt in unserer Hand,  jeden Tag einwenig Liebe und Menschlichkeit weiter zugeben oder die Chance zu verpassen und zu zusehen, wie unsere Welt immer kälter wird.

Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum ich das alles schreibe : Ich habe ein Team gefunden, bei dem ich uneigennützig Hilfe finde. Unabhängig von dem Geschäft, welches ich betreibe und kostenlos. Vielleicht auch etwas für  Sie : FM Team-Member

FairEcon – 1. Fachberaterausbildung

Posted in 1, Allgemeines with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 8. Februar 2010 by Erhard Lotta

Es war kein Zufall, dass ich von der Neugründung eines deutschen Network-Unternehmens erfuhr, denn Informationsaustausch ist im Family Member Team selbstverständlich. So erfuhr ich bereits im letzten Jahr vom Prelaunchstart der „FairEcom GmbH“ und besuchte auch den KickOff am 3.10.2009. Zum 01.01.2010 ging das Unternehmen offiziell an den Start. Es würde den Rahmen sprengen und das Thema verfehlen, wenn ich jetzt näher auf das Unternehmen eingehen würde. Wer FairEcon noch nicht kennt, kann sich hier gern weitere Informationen zu FairEcon holen.

Am 06./07. Februar 2010 war es nun soweit. Im „Hotel am Kaiserbrunnen“ in 33034 Brakel fand an 2 Tagen die erste Fachberaterausbildung in den Bereichen „Energie-Gewerbekunden Strom / GAs“ , „Fachbertatung beoVita und Signon Duno“, „Fachberater Photovoltaik“ und „Fachberater Infrarot-Heiztechnik“ statt.

Die Schulungsqualität war super. Ich habe jede Menge Einblicke in die Energieabrechnung allgemein und speziell in die leistungsgemessenen Energieabrechung erhalten. Unglaublich, was man alles aus einem Lastgang erkennen kann und welche Einflussmöglichkeiten man dabei auf die Stromkosten nehmen kann. Man hat mit dem Lastgang quais die Schnittstelle zum Energiemanagement offen gelegt. Und natürlich können wir über Partner unseren Kunden auch Energiemanagementlösungen bieten, aber auch ohne Enegirmanagement ist leistungsgemesener Strom schon klasse. Über unserern Partnerpool erhält der Kunde ein Energiekonto, über das er sich stets sein Verbrauchsverhalten anschauen kann und ggf. laufend Einfluss nehmen kann.

Der Markt ist offen, nun liegt es im Ermessen eines jeden Beraters selbst, diesen zu erschliessen.

Ich fand es auch cool, Stefan, Maria, Kerstin, Christel, Leo, Thomas und Tabea zu treffen, und auch andere zu sehen, deren Namen man sonst nur auf Präsis lesen kann. Auch die Firmenleitung mit Iris Palitzsch,Thomas Schwarz, Frank Schwarz und Perry Albrecht vollständig vertreten.

Das Essen war reichhaltig, ausreichend wohlschmeckend und gut. Das Hotel war sauber, ordentlich und ebenfalls ausreichend.

Meine ursprüngliche Hoffnung, auch „interdisziplinär“ einiges erfahren zu können, wurde nicht so ganz erfüllt. Einerseits fehlte die Zeit, anderereseits war auch das Prospektmaterial etwas knapp. Über Thermomatvertrieb und bioVita Produkte sowie deren Einsatz als „Türöffner“, haben wir einiges gehört. Thomas Schwarz hat sein Bestes gegeben, wobei ich mit „Bestes“ nicht sein Geld meine, sondern seine eigenen Erfahrungen aus 20 Jahren Networktätigkeit. Seine praktisch umsetzbaren Tipps sind mehr Wert als alles Geld.

Alles in allem, haben sich die insgesamt 1068 Fahrkilometer gelohnt, ob sie sich auch rechnen, hängt ganz davon ab, ob es mir gelingt, dass Gelernte auch umzusetzen.
Ich bin froh, diese Chance gehabt zu haben.

Falls Sie jetzt Lust bekommen haben sollten, mit FairEcon zusammen zu arbeiten, dann reservieren Sie sich j e t z t kostenlos und unverbindlich einen der vorläufig letzten 4 zuvergebenden freien Partner-Registrierungsplätze :
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